Die kurze Antwort
Gutscheine und Aktionscodes sind kontogebundene Stripe-Objekte und werden beim Kopieren von Kundendaten nicht unverändert übertragen. Gutscheine müssen im Zielkonto mit entsprechendem Prozent- oder Festbetrag, Währung, Dauer und Einlösungslogik neu erstellt oder zugeordnet werden. Historische Einlösungen und kundensichtbare Aktionscodes sind separat zu prüfen.
Geprüft am 24. Juli 2026 vom MoveMRR-Produktteam.
Verhalten bei der Migration
MoveMRR kann von Abonnements verwendete Gutscheinabhängigkeiten neu erstellen und zuordnen. Die Migration muss den Rabatt für das künftige Abonnement erhalten und zugleich berücksichtigen, dass sich Objektkennungen und historische Einlösungsdaten im Ziel unterscheiden.
Was die Bereitschaftsprüfung bestätigen muss
Kompatibilität ergibt sich aus den tatsächlichen Stripe-Objekten und nicht aus dem Seitentitel. Das Projekt muss jede fehlende Zuordnung, jedes nicht unterstützte Feld, jeden mehrdeutigen Zustand und jede Voraussetzung im Zielkonto vor dem produktiven Lauf sichtbar machen.
- Rabattart, Betrag oder Prozentsatz, Währung, Dauer und Enddatum stimmen überein.
- Der zugeordnete Gutschein gehört zum Zielkonto und ist für den Zielpreis gültig.
- Aktionscodes und kundensichtbare Einlösungswege sind gesondert dokumentiert.
- Der Probelauf zeigt jedes Abonnement mit nicht auflösbarem Rabatt.
Das wichtigste zu kontrollierende Fehlerszenario
Ein fehlender oder inhaltlich abweichender Gutschein verändert den Kundenpreis. Nur den Namen eines Gutscheins abzugleichen ist unsicher, weil Betrag, Währung, Dauer und Einschränkungen abweichen können.
Stripe-Gutscheine und Aktionscodes: Prüfungen von Quelle zu Ziel
| Prüfung | Erforderlicher Nachweis | Bei Abweichung |
|---|---|---|
| Gutscheinwert | Prozent oder Betrag und Währung stimmen überein | Zuordnung vor dem Produktivlauf korrigieren |
| Dauer | Einmalig, wiederholend oder dauerhaft entspricht der Quelle | Geschäftlich manuell prüfen |
| Einlösungshistorie | Aufbewahrungsbedarf dokumentiert | Quellberichte getrennt erhalten |
| Aktionscode | Künftiger Einlösungsweg bewusst neu aufgebaut oder beendet | Nicht als übertragen darstellen |
Ein kontrollierter Ablauf
- 1
Quellform inventarisieren
Genauen Status, Felder, verknüpfte Objekte, Termine und kontoweite Einstellungen erfassen.
- 2
Abhängigkeiten im Ziel vorbereiten
Alle benötigten Katalog-, Steuer-, Rabatt- und Zahlungsabhängigkeiten erstellen oder zuordnen.
- 3
Repräsentative Beispiele testen
Testdaten mit schwierigen Datensätzen und nicht nur den Idealfall verwenden.
- 4
Geplante Aktionen prüfen
Jede Warnung vor der produktiven Durchführung lösen oder ausdrücklich ausschließen.
- 5
Nach der Erstellung abgleichen
Zielverhalten mit dem freigegebenen Quellstatus vergleichen und das nächste Ereignis überwachen.
Vor der Migration zu prüfende Grenzen
- Historische Gutschein- und Aktionscodeeinlösungen werden nicht als identische Historie neu erstellt.
- Archivierte oder ungültige Zielgutscheine können nicht angewendet werden.
- Die künftige Verfügbarkeit von Aktionscodes ist eine Anwendungs- und Marketingentscheidung.
- Steuerliche Behandlung von Rabatten kann abweichen und muss geprüft werden.
Häufige Fragen
Werden Stripe-Gutscheine zusammen mit Kunden übertragen?
Nein. Gutscheine sind kontogebundene Katalogobjekte und müssen im Zielkonto neu erstellt oder zugeordnet werden.
Kann ein dauerhafter Rabatt dauerhaft bleiben?
Ja, wenn ein entsprechender gültiger Zielgutschein zugeordnet und das Zielabonnement mit dem vorgesehenen Rabatt erstellt wird.
Werden Einlösungen von Aktionscodes kopiert?
Davon sollte nicht ausgegangen werden. Historische Einlösungsdaten und künftiges Codeverhalten benötigen getrennte Entscheidungen zu Aufbewahrung und Neuaufbau.